Monday, 06 September 2010
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Hindoslem - Metastropolis |
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Es gibt viele Bands, die versuchen, mit ihrer Musik Emotionen zu vermitteln, den Hörer auf eine Reise mitzunehmen. Der einen gelingt es mehr, der anderen weniger. Hindoslem gelingt es auf „Metastropolis“ voll und ganz.
Diese Scheibe spendet Kraft, stößt zum Nachdenken an und lässt gleichzeitig den grauen Alltag vergessen. Wut, Trauer, Zorn – Hoffnung, Sehnsucht, Glaube. Das Wiener Trio hat einfach das nötige Talent - die Gabe - , Emotionen musikalisch zum Leben zu erwecken. Da werden schwermetallische Knüppel-Parts geschickt mit balladesken Tönen vereint, treffen melancholische Passagen auf beinharte Gitarren-Attacken. Höllischer Groove, zielsicher eingesetzte Breaks, große Refrains. Das alles – und noch mehr – bieten Hindoslem auf ihrem neuen Album.
„Metastropolis“. Ein Wortspiel also. „Eine Stadt wie ein Geschwür“, zu der die Band auf eingangs erwähnter musikalischer Reise einlädt. „Hier werden Kriege geführt, um die Maschinen am laufen zu halten. Schönes und Bedeutsames wird vergessen, Wahrheit ist unwichtig. Man beutet aus oder lässt sich ausbeuten. Kunst ist zu Entertainment verkommen. Strahlende Leinwände betäuben die Bewohner. Religionen zermahlen jeglichen Willen, aus der Stadt und dem System auszubrechen. Wo die vordergründige Empörung vor den Volksempfängern nur noch dazu dient, den Bewohnern das Gefühl zu geben, daran nicht ganz so mitschuldig zu sein.... Willkommen in Metastropolis!“.
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Seit 1999 steht der Name HINDOSLEM für ausgeklügeltes Songwriting und ein einzigartige Musikspektrum, vom radio-tauglichen Alternative Rock bis hin zu brachialen Hardcore-Klängen, gepaart mit atmosphärischen Texten.
Mit unzähligen Auftritten im In- und Ausland konnte man sich einen Ruf als ausgezeichnete Live-Band erspielen. Unter anderem durfte man sich Bühne mit so illustren Kollegen wie Mando Diao, Silbermond, Bad Religion, und – Achtung, Karriere-Highlight! – mit Tokio Hotel (beim „Kinder Charity“ im Austria Center) teilen.
Aber nicht nur live on stage wissen die drei Musiker aus Wien zu überzeugen, sondern auch auf Tonträger. Beweis: Ihr im Frühjahr 2005 veröffentlichtes Album „The Year Of Tainted Visions“. Von Fans und Kritikern gleichermaßen bejubelt. Es regnet förmlich gute bis euphorische Reviews, die Band darf zahlreiche Interviews geben, der Videoclip zu “11pm” rotitert auf GoTv. Gestärkt durch diese Erfolge gehen Hindoslem wieder auf große Live-Tour. Und räumen ab.
Unter anderem bei nicht weniger als drei der größten Bandcontests Österreich´s: der XBox-Sound Invasion, der Ostrock-Trophy und dem Emergenza. Hindoslem kamen, rockten und: siegten. Bei allen drei Bewerben! XBox-Sound Invasion-Jurymitglied Walter Gröbchen: „Das entscheidende Kriterium war die Bühnenpräsenz und das Überspringen des Funkens auf das Publikum.... Hindoslem tritt als Einheit auf und vermittelt einen authentischen Stil“.
„Authentisch“ ist ein gutes Stichwort für den nächsten Streich von Michael (vox, guitars), Christopher (bass) und Andreas (drums): die „The God Sent Rockmachine Tour 2006“ durch heimische Justizanstalten. „Verdrängen, Vergessen, Ausgrenzen und Wegsperren sind Eigenschaften und Handlungen, die in unserer Gesellschaft tagtäglich angewendet werden. Egal, ob es sich um Gefühle handelt oder einfach das „nicht sehen oder akzeptieren wollen“... anstatt sich damit zu befassen: Wir möchten für die spielen, die man nicht haben will... die man wegsperrt. Was natürlich nicht heißen soll, dass alle Insassen frei herum laufen sollten, denn es gibt so schon genug Menschen die kein soziales Verantwortungsgefühl haben, bösartig sind und dabei sogar Länder regieren oder Konzerne führen...“ meinen Hindoslem und sammeln dabei natürlich auch jede Menge neue Erfahrungen. Auch die Medien greifen die „Häf´n-Gigs“ dankbar auf und berichten ausführlich. Tageszeitungs-Redakteure und TV-Teams begleiten das Trio auf ihren nicht alltäglichen Konzerten.
Aber egal, ob Jusitzanstalt oder Rock-Schuppen. Die kleinsten Clubs, die größten Festvial-Bühnen. Hauptsache live, hauptsache rocken, Hauptsache Hindoslem.
Jetzt wieder da. Mit einem großartigen Album. Eine neue Reise beginnt... |
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